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Ordentliche & außerordentliche Kündigung – was ist der Unterschied?

Ordentliche & außerordentliche Kündigung

Man unterscheidet meist zwischen einer ordentlichen, oder einer außerordentlichen Kündigung. Doch wo sind die Unterschiede? Eine Kündigung kann sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer ausgesprochen werden. Dabei sind bestimmte Fristen zu wahren, die sich auch in der Art der Kündigung wieder spiegeln. Was muss man beachten und welche Art der Kündigung gibt es? Was dar der Arbeitgeber, oder Arbeitnehmer?

Man unterscheidet meist zwischen einer ordentlichen, oder einer außerordentlichen Kündigung. Doch wo sind die Unterschiede? Eine Kündigung kann sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer ausgesprochen werden. Dabei sind bestimmte Fristen zu wahren, die sich auch in der Art der Kündigung wieder spiegeln. Was muss man beachten und welche Art der Kündigung gibt es? Was dar der Arbeitgeber, oder Arbeitnehmer?

Die ordentliche Kündigung

Die Kündigung mit einer ordentlichen Kündigung, kann von beiden Seiten vorgenommen werden. Dabei sind bestimmte Fristen einzuhalten, welche meist im Arbeitsvertrag hinterlegt sind. Dabei handelt es sich um die Fristen, wann man die Kündigung bekommt oder abgibt und auch um die Zeit, bis die Kündigung greift. Meist ist in den Verträgen die Kündigung zur Monatsmitte oder zum Monatsende verankert. Auch die Zeit, die man nach der Kündigung noch im Betrieb bleiben muss, ist vertraglich geregelt.

Meist sind es vier Wochen, welche zum Monatsende oder zur Monatsmitte gehen. Bei längeren Arbeitsverhältnissen kann die Frist auch mal drei Monate betragen. Bei Anstellungen über 20 Jahre sogar bis zu sieben Monaten. Anders hingegen, bei Kündigungen in der Probezeit. Auch diese ist vertraglich geregelt und beträgt in der Regel zwei Wochen. An diese Fristen sind beide Vertragsparteien gebunden. Eine ordentliche Kündigung geht in der Regel problemlos über die Bühne. Bei Betrieben ab 10 Mitarbeitern jedoch, sieht das Kündigungsschutzgesetz vor, das nur mit festgelegten Kündigungsgründen und unter sehr strengen und genauen Voraussetzungen gekündigt werden darf. Auch ist der Betriebsrat darüber zu informieren und kann gegebenenfalls noch diese Kündigung verhindern.

Die außerordentliche Kündigung

Die außerordentliche Kündigung hingegen, ist umgangssprachlich die fristlose Kündigung. Das Arbeitsverhältnis endet in dem Moment, indem diese Art der Kündigung ausgesprochen wird. Dies passiert in den meisten Fällen seitens des Arbeitgebers. Damit diese wirksam ist, bedarf es der Papierform. Man kann diese aber nicht einfach so aussprechen. Die außerordentliche Kündigung braucht einen gewichtigen Grund. Meist sind es Straftaten am Arbeitgeber, welche diese Kündigung mit sich zieht. Dabei kann es sich um Unterschlagung, Diebstahl oder Beleidigung handeln, aber auch Veruntreuung führt zur fristlosen Kündigung.

Kündigungsgründe

Die betriebliche Kündigung ist in der Regel äußerst selten, kann aber vorkommen. Die betriebliche Kündigung setzt voraus, dass der Arbeitgeber alles versucht hat, den Arbeitnehmer weiter zu beschäftigen. Das geht sogar so weit, dass der Arbeitgeber seinen betrieb umstrukturiert, bevor er so kündigen darf. Auch kann eine außerordentliche Kündigung personenbedingt ausgesprochen werden. Dass heißt, wegen Krankheit oder einer nicht charakterlichen Eignung für den Beruf, oder einer Gefängnisstrafe bis hin zum Verlust des Führerscheines, wenn es sich um Kraftfahrer handelt.

Besonderheiten der Kündigungen

Während die ordentliche Kündigung an Fristen gebunden ist, bei denen es in der Regel keine zwei Meinungen gibt, sind bei der außerordentlichen Kündigung Besonderheiten zu beachten. Dabei kann es sein, dass eine außerordentliche Kündigung unwirksam wird, wenn sie nicht innerhalb einer zweiwöchigen Frist ausgesprochen wurde. An diese Frist ist der gebunden, welcher zur Kündigung berechtigt ist. Die Frist beginnt mit Bekanntwerden der Tatsachen.

Auch das Abmahnen hebt eine fristlose Kündigung nicht auf. Jedoch muss diese vor der Kündigung vorliegen, da sonst die Regel der Verhältnismäßigkeit nicht eingehalten wird. Lediglich bei Kündigung wegen fehlendem vertrauen, muss dies nicht geschehen. Begründet wird dies damit, dass auch eine Abmahnung dieses Vertrauen nicht wieder herstellen wird.

Die Unterschiede

Die Unterschiede der beiden Kündigungsarten liegen ganz klar in der Fristsetzung. Fristgerecht also ordentlich bedeutet unter der angegeben Fristen, die meist im Vertrag hinterlegt wird. Außerordentlich heißt mit sofortiger Wirkung und ohne Fristen. Bei dieser Art der Kündigung müssen verschiedene Punkte berücksichtigt werden. Man darf nicht einfach so kündigen oder gekündigt werden. Auch hat der Betriebsrat noch ein gewisses Mitspracherecht.

Welche Möglichkeiten bei außerordentlicher Kündigung

Bei einer fristlosen Kündigung, muss umgehend geprüft werden, ob diese gerechtfertigt ist. Dabei wird die angegebene Pflichtverletzung des Arbeitnehmers überprüft. Eine gute Empfehlung ist es daher, eine Kündigungsschutzklage einzureichen. Dies wird vor dem Arbeitsgericht gemacht und kann zu einem langwierigen Prozess führen.

Innerhalb drei Wochen muss diese Klage vorliegen, damit das Arbeitsverhältnis seitens des Arbeitgebers auch nicht fristgerecht beendet werden kann. Dazu empfiehlt sich auch immer, eine Rechtschutzversicherung zu haben, welche dann in solchen Fällen einspringt. Das Beste aber ist es, dem Arbeitgeber keinen Grund zur Kündigung zu geben und selbst auch keinen Grund finden, um zu kündigen. Arbeit ist Vertrauenssache und ein wichtiger Bestandteil des Lebens.

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