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Mit 40 noch studieren – ist das möglich & Tipps

Mit 40 noch studieren - ist das möglich & Tipps

Ein Blick in die Hörsäle der Universitäten zeigt oft ein sehr homogenes Bild. Viele junge Menschen, die in Gruppen in der Mensa sitzen, dazwischen ein paar Professoren und Doktoranden, die vereinzelt zu sehen sind. Doch zwischen all den Menschen finden sich immer häufiger Menschen, die schon einiges an Berufserfahrung mitbringen und von denen die jungen Leute viel lernen können. Die Rede ist von älteren Studierenden um die 40, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen oder standen und für sich beschlossen haben, noch einmal so richtig durchzustarten.

Ein Blick in die Hörsäle der Universitäten zeigt oft ein sehr homogenes Bild. Viele junge Menschen, die in Gruppen in der Mensa sitzen, dazwischen ein paar Professoren und Doktoranden, die vereinzelt zu sehen sind. Doch zwischen all den Menschen finden sich immer häufiger Menschen, die schon einiges an Berufserfahrung mitbringen und von denen die jungen Leute viel lernen können. Die Rede ist von älteren Studierenden um die 40, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen oder standen und für sich beschlossen haben, noch einmal so richtig durchzustarten.

Zu unrecht werden diese Menschen teilweise belächelt, da sie nicht in das typische Bild eines Studierenden passen. Diese Menschen tun etwas für ihre Weiterentwicklung und zeigen, dass das Alter wenn überhaupt eine sekundäre Rolle spielt, solange die Motivation stimmt.

Egal in welchem Alter, ein Studium ist immer möglich. Es gibt keine Altersbeschränkung, wenn es um die Möglichkeit geht, sich in einer Universität einzuschreiben. Jeder Mensch, der die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, kann sich an der Universität oder Hochschule einschreiben. Für Menschen, die bereits mit beiden Beinen im Leben stehen und eventuell Familie haben, stellt sich oftmals die Frage nach der geeigneten Zeiteinteilung und der Finanzierung. Diese Fragen sind, neben der Wahl des richtigen Studienganges, essentiell für ein erfolgreiches Studium.

Studium mit 40: Die Wahl des richtigen Studienganges

Die Wahl des passenden Studiengangs ist ein individueller Prozess, der nicht pauschalisiert werden kann. Ein geeigneter Studiengang entspricht im Idealfall Ihren Interessen und Stärken und ist mit geeigneten Karrierechancen kombiniert. Obwohl nicht immer alle drei Kriterien zutreffen ist das kein Grund zur Sorge, denn ein Studium kostet Zeit, Geld und Nerven, zahlt sich jedoch in den meisten Fällen aus. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass der Kosten-Nutzen-Faktor stimmt. Mittlerweile gibt es unzählige Studiengänge von denen viele persönliche Weiterentwicklung versprechen, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt später jedoch gering sind.

Steht die persönliche Weiterentwicklung im Vordergrund, so sind die späteren Jobchancen eventuell weniger relevant. In jedem Fall sollte ein Studium aber mit einem gewissen Ziel verbunden sein, denn sonst droht die Motivation schnell zu sinken.

Ist die Entscheidung für einen bestimmten Studiengang oder eine bestimmte Studienrichtung gefallen, so sind die Möglichkeiten der Gestaltung des Studiums dennoch vielfältig. Studieninteressierte können mittlerweile in vielen Studiengängen wählen, ob sie das Studium in Vollzeit oder berufsbegleitend absolvieren möchten.

Studium mit 40: Möglichkeiten der zeitlichen Einteilung des Studiums

Ein berufsbegleitendes Studium lässt sich im Normalfall mit einer relativ normalen Arbeitswoche kombinieren, sodass der Job dafür nicht gekündigt werden muss. Oftmals beteiligen sich die Arbeitgeber in diesem Fall finanziell am Studium, da sie an der Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter und MItarbeiterinnen interessiert sind. Dies muss jedoch im Einzelfall abgeklärt werden. In einem berufsbegleitenden Studiengang finden sich häufiger einige Menschen um die 40, die an einem ähnlichen Punkt in ihrem Leben stehen, sodass die Ausgangsvoraussetzungen relativ ähnlich sind. Dies kann motivierender sein als mit Menschen um die 20 zusammen zu studieren, deren Lebenserfahrung und Interessen nicht den eigenen entsprechen.

Neben dem berufsbegleitenden Studium gibt es die Möglichkeit ein klassisches Vollzeitstudium zu absolvieren. Dies ist in der Regel jedoch nicht mit einer normalen Arbeitswoche vereinbar, sodass der Beruf dafür temporär aufgegeben werden muss. Ein Vollzeitstudium dauert in der Regel drei Jahre für den Bachelor und zwei Jahre für den Master. In diesem Zeitraum kein oder weniger Geld zu verdienen ist nicht einfach und in einigen Fällen nicht immer möglich. Deshalb ist eine gut durchdachte Finanzierung des Studiums ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Studium mit 40: Die richtige Finanzierung

Beginnen Sie mit 40 ein Studium, so erhalten Sie kein Bafög mehr. Bafög steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz und regelt unter anderem die Förderung von Studierenden. Obwohl Bafög keine Option für die Studienfinanzierung mit 40 Jahren ist, gibt es einige weitere Möglichkeit, wie die Finanzierung des Studiums gestemmt werden kann.

Sind die Karrierechancen nach dem Studium gut bis sehr gut, so ist es in der Regel relativ unproblematisch ein Darlehen bei einer Bank aufzunehmen. Voraussetzung dafür ist jedoch in der Regel eine gewisse Sicherheit, damit die Bank den Kredit vergibt. Bei geringeren monatlichen Ausgaben reicht manchmal schon ein gut bezahlter Nebenjob in Kombination mit ausreichenden Ersparnissen, um über die Runden zu kommen. Dies bietet sich vor allem bei einem Vollzeitstudium an.

Ersparnisse sind ebenfalls bei einem berufsbegleitenden Studium ein guter Weg, um stressfrei durch das Studium zu kommen. Denn Vollzeit arbeiten und studieren zehrt stark an den Kräften. Mit der nötigen Menge an Erspartem, kann die wöchentliche Arbeitszeit etwas heruntergefahren werden, ohne dass Einbußen in der Lebensführung drohen.

Studium mit 40: Setzen Sie sich realistische Ziele

Unabhängig von der Art des Studiums und der Finanzierung, sollte das Ziel in jedem Fall realistisch sein. Das Ziel (Abschluss des Studiums) und der Weg dorthin (zeitlicher und finanzieller Aufwand, Einbußen im Privatleben durch weniger Zeit oder Geld) sollten klar definiert sein. Sind sie das nicht, sind Enttäuschungen vorprogrammiert und das Studium, welches sehr bereichernd sein kann, wird vom Traum zum Alptraum.

Mit einer klaren Definition der Anforderungen und des Ziels, bietet ein Studium mit 40 das Potential zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sodass Sie die Möglichkeit bekommen, persönlich daran zu wachsen und zu gedeihen.

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