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Lebenslauf für die Bewerbung zur Ausbildung – Anleitung & Tipps

Was ist ein Lebenslauf?

Der lateinische Begriff für Lebenslauf ist Curriculum vitae oder auch abgekürzt CV genannt. In diesem Lebenslauf müssen alle wichtigen Informationen aus dem Leben enthalten sein, die für eine Bewerbung relevant sein könnten. In früheren Zeiten wurde der Lebenslauf noch als fortlaufender Text geschrieben, heutzutage ist es üblich, das Ganze als tabellarischer Überblick zu gestalten.

Am Anfang sollten die wichtigen Informationen stehen wie die Kontaktdaten und die persönlichen Informationen, danach folgen die beruflichen Qualifikationen und darauf folgend die Ausbildung und diverse Zertifikate. Am Abschluss sollten die Soft Skills präsent sein.

Was macht einen guten Lebenslauf aus?

Wichtig ist, dass der Lebenslauf übersichtlich und gut strukturiert ist. Er sollte maximal 2 Seiten groß sein. Erfahrene Recruiter bestätigen dies, dass der optimale Lebenslauf zwei Seiten nicht übersteigen sollte.

Die Darstellung der wichtigsten Stationen sollte in einer angenehmen Schriftgröße sowie einer gut lesbaren Schriftart erfolgen. Die Lesbarkeit der Schrift ist wirklich wichtig, es empfiehlt sich die Schriftart Times New Roman, eine Schrift mit kreativer Verschnörkelung sollte nicht gewählt werden. In einigen Branchen ist hat sich auch die Schrift Calibri sehr beliebt gemacht.

Der ideale Zeilenabstand liegt bei 1,15. Durch den Abstand der Zeilen kann die Bewerbung besser gelesen werden. Wichtig ist auch, auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik zu achten. Laut einer Studie sind Tippfehler ein enormes Ausschlusskriterium. Wenn der Lebenslauf jetzt noch individuell an die ausgeschriebene Stelle angepasst wird, kann dies zusätzliche Punkte bringen. Um den Lebenslauf optimal abzurunden, könnte er zusätzlich noch mit einem Kurzprofil, das die wichtigsten Qualifikationen enthält, ergänz werden.

In dem ein oder anderen Fall wird ein Lebenslauf in Handschrift verlangt. Dies sind besondere Jobs, bei der es auch wichtig ist, die Handschrift zu analysieren.

Relevante Informationen oder Inhalte können markiert werden, um ganz besonders in der Position oder der Branche zu überzeugen. Denn die Behauptung, dass Personaler nur die Unterlagen nach passenden Keywords suchen, um diese mit der Stellenanzeige abzugleichen, kann man pauschal so nicht sagen. Laut aktuellen Studien fokussieren sich im Schnitt nur etwa 36 Prozent der Personaler auf den Abgleich der Keywords.

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Lebenslauf für die Ausbildung

Warum ist ein perfekter Lebenslauf so wichtig?

Der Lebenslauf sollte als Herzstück der Bewerbung angesehen werden. Die meisten Personaler schauen sich den CV ganz genau an, noch bevor überhaupt das Anschreiben beachtet wurde. Laut einer Eyetracking-Studie liegt der Lebenslauf mit 68 Prozent der Gewichtung weit vorne, anschließend kommen das Anschreiben und zum Abschluss die Zeugnisse. Auch wenn der Personaler unter Zeitdruck steht, ein kurzer Blick auf den Lebenslauf ist es immer wert. Dies bedeutet, durch den Lebenslauf muss man innerhalb weniger Sekunden so stark kommunizieren können, dass der Verantwortliche überzeugt werden kann, dass man die richtige Person für die Stelle ist.

Der Aufbau

Hier im deutschen Raum wird der tabellarische Lebenslauf genutzt. Dank der klaren Struktur kann der Personaler schnell und in wenigen Sekunden das Dokument scannen. Der Hauptfokus liegt hier meist bei dem beruflichen Werdegang und den Qualifikationen, den Bereich der Berufserfahrung wird im Schnitt am längsten beachtet. Begonnen soll hier immer mit der letzten Berufstätigkeit werden.

Folgende Informationen sollten enthalten sein

Persönliche Kontaktdaten wie Name, Geburtsdatum etc. Sollten immer vorhanden sein. Ebenso sollte ein richtiges Bewerbungsfoto enthalten sein, um den ersten Eindruck gut vermitteln zu können. Sollte es eine Initiativbewerbung sein, kann auch klar die angestrebte Position erwähnt werden, ist aber kein Muss. Wichtig ist auch ein aktualisierter beruflicher Werdegang mit der Position der Jobs, dem Arbeitgeber sowie der Beschäftigungsdauer und den Verantwortungsbereichen. Wichtig sind auch abgeschlossene Ausbildungen, Weiterbildungen und Praktikant, passend hierzu dann die Zertifikate und Abschlusszeugnisse. Zum Abschluss sollten die Soft Skills folgen, hiermit sind zum Beispiel die Hobbys gemeint.

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