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Kriminalpsychologie Studium – Themen, Praktikum & Gehalt

Kriminalpsychologie Studium - Themen, Praktikum & Gehalt

Warum begeht ein Mensch Verbrechen? Warum tun Menschen überhaupt anderen Menschen etwas Schlimmes an? Diese Fragen und andere Themen soll die Kriminalpsychologie erklären, erforschen und – wenn möglich – vorhersagen können.

Die Inhalte eines Krimialpsychologiestudiums

Es sind vielfältige Inhalte, die ein solches Studium zu bieten hat. Es geht um die ganze Komplexität des Verbrechens, des Verhaltens dahinter und wie man mit Straffälligen umgehen kann.

Besondere Themenbereiche können die Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität, rechtspsychologische Grundlagen, Glaubhaftigkeitsbegutachtung und andere Dinge sein. Sinn ist es, alles, was mit Verbrechen und der dahinterstehenden psychologischen Komponente zu verbinden, Einschätzungen erstellen und abgeben zu können und vielleicht sogar vorhersagen zu können, wann jemand etwas gemacht hat und ob er überhaupt zurechnungsfähig war, als die Tat geschehen ist.

Wo kann man mit solch einem Studium arbeiten?

Psychologen sind immer gefragt und auch Verbrechen wird es wohl immer geben. Immer wieder ist man an einem sorgsameren und präventiveren Ansatz interessiert. Und dafür braucht man Kriminalpsychologen. Und somit kann man als ein solcher Psychologe gut bei der Polizei arbeiten, um dort direkt Kriminalarbeit zu erledigen, Täter zu finden und zu erkennen. Oder man arbeitet im Strafvollzug, um Täter zu behandeln, Gründe zu ermitteln und diese in Studien zusammenzufassen. Nebenher oder auch hauptsächlich kann ein solcher Kriminalpsychologe als Sachverständiger vor Gericht arbeiten. Damit hat man einen starken Einfluss auf die Justiz und auf die Strafverfolgung, womit eine große Verantwortung einhergeht.

Was kann man verdienen?

Das Gehalt hängt von der Art des Abschlusses und dem Posten ab, den man inne hat. Wird man verbeamtet, kann man bis zu 4.000 Euro und mehr im Monat verdienen. Aber sogar 3.000 Euro sind nach dem Bachelor drin. Es ist ein guter Job mit vielen und wichtigen Anwendungsmöglichkeiten, das schlägt sich nun mal auch in der Bezahlung nieder. Auch kann nicht jeder in diesem Beruf arbeiten, da er belastend sein kann. Eine gute Verhandlungsposition.

Ist das Studium etwas für einen?

Das muss man für sich selbst entscheiden. Aber einem muss klar sein, dass harte Schicksale auf einen zukommen können. Dass man das Leid der Menschen kennenlernt und ergründen muss, warum Menschen schlimme Dinge tun. Dinge, die viele Menschen nur aus Serien oder den Abendnachrichten in abgeschwächter Form kennen. Darauf sollte man gefasst sein. Es ist kein Studium wie jedes andere, sondern fordert auch eine gewisse mentale Stärke, um es durchzustehen und auch um den Job zu ertragen.

Wo man ein Praktikum machen kann

Praktika für angehende Kriminalpsychologen sind immer dort zu finden, wo es um Verbrechen, deren Vorhersage oder deren Bestrafung geht. Also Gefängnisse, Universitäten und natürlich in den verschiedenen Kriminalämtern. Hier kann man einen Einblick in die Arbeit gewinnen, Daten erheben, Gutachten erstellen und vor allem lernen, wie man das alles macht und mit dem Druck und der Last des ganzen umgeht, was mit Verbrechen zu tun hat.

Den Einsatzort sollte man sich nach seinen Vorstellungen und Leidenschaften aussuchen und seinen Horizont erweitern. Damit hat man einen noch besseren Einblick in das, was in diesem Arbeitsumfeld auf einen zukommt und was man mitbringen muss, um in diesem Job erfolgreich zu sein und etwas zu erreichen.

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