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Beruflicher Werdegang im Lebenslauf – was muss rein? – Aufklärung

Beruflicher Werdegang im Lebenslauf - was muss rein

Der Lebenslauf ist neben dem Bewerbungsschreiben eine absolute Grundlage in einer Bewerbung um einen Job. Doch viele Menschen tun sich schwer damit, den Lebenslauf richtig und interessant zu gestalten. Was wird im Lebenslauf aufgeführt und was nicht?

Interesse mit dem Lebenslauf wecken

Um Ihren beruflichen Werdegang interessant zu gestalten, sollten die beiden jüngsten Positionen für den potentiellen neuen Arbeitgeber besonders interessant sein. So sichern Sie sich gute Erfolgschancen, denn der Lebenslauf erweckt den ersten Eindruck in Ihrem Bewerbungsverfahren. Stellen, die weiter zurückliegen und nicht für den neuen Job relevant sind, sollten nur kurz aufgelistet, aber nicht weiter ausgeführt werden. Wenn Sie dies beherzigen, legen Sie automatisch den Fokus auf die wichtigen Aspekte. So vermitteln Sie dem potentiellen, neuen Arbeitgeber außerdem, dass Sie wissen, worauf es ankommt und was für die neue Stelle gefragt ist.

Um festzustellen, welche berufliche Erfahrung Sie bereits gemacht haben, die für den neuen Job interessant sein könnte, ist es hilfreich, sich zu fragen, welche Aufgaben im neuen Job auf Sie warten. Fallen die Aufgaben in einen Bereich, in dem Sie schon einmal tätig waren? Wenn ja, bietet sich hier eine großartige Chance, dies hervorzuheben. Bestenfalls legen Sie noch ein gutes Arbeitszeugnis zu Ihren Bewerbungsunterlagen, um besonders überzeugend zu wirken.

Wenn Lücken im Lebenslauf sind

Heutzutage ist es tatsächlich selten, dass jemand keine Lücke in seinem Lebenslauf hat. Eine Lücke kann zum Beispiel dann entstehen, wenn der alte Arbeitsvertrag einer Befristung unterlag und es länger dauerte, eine neue Stelle zu finden. Wenn Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden und explizit nach dieser Lücke in Ihrem Lebenslauf gefragt wird, bewahren Sie Ruhe und erklären die vorhandene Lücke kurz. Sie können unbesorgt sein – würde den potentiellen, neuen Arbeitgeber diese Lücke arg stören, hätte er sie gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Haben Sie in der Lücke Ihres beruflichen Werdegangs zum Beispiel ein Sabbat-Jahr unternommen oder eine Elternzeit genommen, tragen Sie dies in den Lebenslauf ein.

Was fällt alles unter den beruflichen Werdegang im Lebenslauf?

Fakt ist, dass die Angaben zum beruflichen Werdegang die wichtigsten Informationen in einem Lebenslauf darstellen. Hier kann der potentielle, neue Arbeitgeber sehen, in welche Richtungen Sie sich bisher orientiert haben und in welchen Tätigkeitsfeldern bereits Erfahrungen vorhanden sind.

Unter dem Part des beruflichen Werdegangs, werden alle beruflichen Entwicklungen einer Person gesammelt.

In welcher Reihenfolge erfolgt der berufliche Werdegang im Lebenslauf?

Es ist ratsam, die aktuellsten Positionen oben zu vermerken und dann absteigend bis zur ältesten Position vorzugehen. Mit der ältesten Position zu beginnen, war vor einigen Jahren noch üblich, ist heute jedoch nicht mehr zeitgemäß. Zudem ist es für den Arbeitgeber weniger interessant, welchen Beruf Sie vor zehn Jahren ausgeübt haben. Viel mehr interessiert es den potentiellen Arbeitgeber auf welchem Stand Sie sich aktuell befinden.
Sie sollten berücksichtigen, dass der Lebenslauf übersichtlich gestaltet wird. Sie können auf eine taggenaue Angabe verzichten. Es ist ausreichend, wenn Sie den Monat und das Jahr angeben, in welchem Sie einer beruflichen Tätigkeit nachgingen. Möglicherweise können Sie auch lediglich das Jahr angeben, wenn der Lebenslauf dadurch an Übersichtlichkeit gewinnt und Stellen beispielsweise über einen sehr langen Zeitraum von Ihnen besetzt wurden.

Das Fazit

Ein Lebenslauf ist ein enorm wichtiger Baustein Ihrer Bewerbung. Achten Sie darauf, wichtige Erfahrungen, die für die mögliche neue Stelle relevant sind, hervorzuheben. Bestenfalls belegen Sie Ihren beruflichen Werdegang mit gut ausfallenden Arbeitszeugnissen. Dies erhöht Ihre Glaubwürdigkeit und zeigt dem Arbeitgeber, dass Sie hohes Potential besitzen, die zu vergebene Stelle zu besetzen.

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