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Argumente für einen Jobwechsel im Vorstellungsgespräch – Tipps

Argumente für einen Jobwechsel im Vorstellungsgespräch

Die Zeiten, in denen die Firmenzugehörigkeit von der Ausbildung bis zur Rente dauerte sind vorbei. Jobwechsel gehören auf der Karriereleiter dazu und sind völlig legitim. Das sieht nicht jedes Unternehmen so und fragt im Vorstellungsgespräch gezielt nach Gründen für einen oder mehrere Jobwechsel. Wer auf diese Frage gut vorbereitet ist, kann glänzen. Wichtig: Ehrlich sein ist notwendig. Sie müssen aber nicht Ihr ganzes Leben offen legen.

Die Zeiten, in denen die Firmenzugehörigkeit von der Ausbildung bis zur Rente dauerte sind vorbei. Jobwechsel gehören auf der Karriereleiter dazu und sind völlig legitim. Das sieht nicht jedes Unternehmen so und fragt im Vorstellungsgespräch gezielt nach Gründen für einen oder mehrere Jobwechsel. Wer auf diese Frage gut vorbereitet ist, kann glänzen. Wichtig: Ehrlich sein ist notwendig. Sie müssen aber nicht Ihr ganzes Leben offen legen.

Jobwechsel nach kurzer Zeit erklären

Manchmal läuft es im Leben alles andere als rund. Statt des Traumjobs, stellt sich schnell heraus, dass die Aufgaben überhaupt nicht Ihren Erwartungen entsprechen. Dies ist ein nachvollziehbarer Grund, einen Job recht schnell zu wechseln.
Tipp: Seien Sie reflektiert und stellen klar dar, warum diese Aufgaben nicht zu Ihrem Portfolio gepasst haben. Begründen können sollten Sie ebenso, warum ihnen dies vorher nicht bewusst war. Vielleicht wurde der Job mit falschen Versprechungen angetreten. Dies sollten Sie möglichst argumentativ darlegen.

Neue Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten ausschöpfen

Wer ewig auf der Stelle tritt, kommt nicht voran. Beruflicher Erfolg hängt häufig auch an Jobwechseln, zum Beispiel wenn im Unternehmen keine Möglichkeit dafür besteht. Fehlende Weiterbildungsangebote und mangelnde Entwicklungschancen sind für viele ein absolutes No Go und legitimieren den Wunsch nach Veränderung.

Tipp: Zeigen Sie Ehrgeiz und Wille zu Weiterentwicklung. Sie haben Erfahrungen gemacht, die Sie im neuen Unternehmen gewinnbringend einbringen können. Prüfen Sie in diesem Schritt auch, ob der neue Arbeitgeber diese Möglichkeiten anbietet. Sonst steht der nächste Jobwechsel schon in den Startlöchern.

Unternehmenskultur und Mitarbeitende müssen zusammen passen

Nicht jedes Unternehmen lebt die gleichen Werte. Passt die Unternehmenskultur nicht zu Ihren Vorstellungen, kann dies ein Grund für einen Wechsel sein. Moralische Vorstellungen, Kultur und Betriebsklima sind wichtige Komponenten, um sich im Job wohlzufühlen.
Tipp: Nennen Sie Beispiele für die fehlende Kompatibilität mit Ihrem (Ex-)Arbeitgeber. Für die eigenen Werte einzustehen zeugt von Stärke. Ziehen Sie aber nicht über das Unternehmen oder Kollegen her. Das macht keinen guten Eindruck und schmälert die Chance auf eine Zusage immens.

Das Privatleben darf ein Grund für Veränderungen sein

Ob Trennung, Umzug, Kinder oder Schicksale: Das Leben durchkreuzt die eigenen Pläne manchmal ziemlich abrupt. Der Beruf tritt zurück. Dies führt nicht selten dazu, dass ein Jobwechsel unausweichlich wird.
Tipp: Sie müssen nicht Ihr ganzes Leben offen legen und Ihren Gesprächspartner:innen das Herz ausschütten. Dennoch können Sie ehrlich sagen, wenn private Gründe ausschlaggebend sind.

Jobwechsel begründen: So besser nicht

Auch wenn Ehrlichkeit wichtig ist, zu offenherzig sollten Sie in einigen Fällen nicht sein. Mehr Freizeit, ein unausstehlicher Chef oder Langeweile im bisherigen Job sind keine guten Gründe. Auch anderen die Schuld zu geben, kommt nicht gut an.
Nicht alle Fragen brauchen klare Antworten: Sie wollen den Job wechseln, weil es Streit oder andere Vorkommnisse im alten Unternehmen gibt? Wählen Sie die Antwort auf die Frage nach dem Wechselwunsch mit Bedacht. Sie wollen einen neuen Job und keinen schlechten Eindruck hinterlassen.

Wichtig: Fragen Sie sich, ob ein Jobwechsel ein bestehendes Problem löst oder nur verschiebt. Sind es die Aufgaben oder die Branche, die Sie zum Wechseln antreibt? Oder sind Sie in Ihrem Job generell nicht mehr glücklich? Gehen Sie in sich und klären zunächst Ihre konkreten Wünsche und Vorstellungen und starten dann gut vorbereitet in die Vorstellungsgespräche.

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